Ich spiele mein Leben
Meine Arbeiten entstehen nicht getrennt voneinander.
Roman, Musik, Performance, Installation und Bildwelten gehören für mich zu derselben künstlerischen Sprache.
Ein Thema sucht sich die Form, die es braucht.
Manchmal wird daraus ein Roman.
Manchmal ein Song.
Manchmal eine Performance.
Manchmal ein Raum, den Menschen betreten können.
Ich nenne das „Ich spiele mein Leben.“
Dabei geht es nicht darum, der Wirklichkeit zu entfliehen, sondern ihr auf eine andere Weise zu begegnen.
Aus meiner Schauspielausbildung habe ich gelernt, innere Zustände bewusst zu betreten. Daraus entwickelte sich über viele Jahre meine Methode der Emotionalen Komposition: die bewusste Gestaltung innerer Bilder, Erinnerungen, Musik und Vorstellungskraft, um neue emotionale Erfahrungsräume zu öffnen.
So wird Kunst für mich nicht nur Ausdruck eines Gefühls, sondern ein Weg, Gefühle bewusst zu gestalten und erfahrbar zu machen.
Art as Healing ist deshalb keine Botschaft, sondern eine Praxis.
Ich glaube daran, dass Kunst Räume schaffen kann, in denen Menschen ihre eigene Geschichte neu betrachten – und beginnen, sie selbst weiterzuschreiben.




